Main-Post Würzburg, 7.11.2003
 
Bratensoße im Prater und Reime aus dem Paddelboot

"Gaulimauli" heißt ihr jüngstes Buch - es ist das vierte (...). Es geht um Mozart. Gereimt, satirisch aber nicht bissig, intelligent aber nicht intellektuell, springt sie mit dem Genie um. Mozart auf der Reise nach Prag liest sich bei Boese so:

"Mozart bewundert die Natur;
 als Stadtmensch kennt er Bäume nur
 aus Pappmaché wie im Theater
 und Wald nur wie im Würstl-Prater,
 wo kaum Getier mehr fleucht und kriecht,
 weil's da nach Bratensoße riecht..."


Das Manuskript von "Gaulimauli" ließ sie von Ulrich Konrad gegenlesen. Der Würzburger Musikwissenschaftler ist international anerkannter Mozart-Experte. (...)

(Ralph Heringlehner)
 

crescendo 6/03)

Klein aber fein,

das ist das neue Buch von Cornelia Boese. Gaulimauli heißt das gute Stück und ist eine vergnügliche Reim-Reise mit und zu Mozart. So erfährt der Leser von Mozarts Kindheit in Salzburg, seiner ersten Begegnung mit Beethoven und nicht zuletzt von seiner Existenz als Frauenheld. Natürlich ist auch sein musikalischer Werdegang hinreichend und mit einer gehörigen Portion Ironie beschrieben. Endlich mal eine Neuerscheinung, die aus dem normalen Produktionsrahmen herausfällt und es absolut verdient hat, Aufmerksamkeit zu bekommen.


Stadtmagazin "Leporello" 8/2003
 
Dichten hat was von Musik

Für "Gaulimauli", die jüngst erschienene "vergnügliche Reim-Reise mit und zu Mozart" aus der Feder der Boese, hinter deren vordergründiger Harmlosigkeit Sachwissen mit Esprit steht, hat sie einen ganzen Sommer lang über sämtlichen Mozart-Büchern der Würzburger Stadtbücherei gegrübelt. Und alle Original-Mozartbriefe gelesen und jede gefundene Quelle auf ihre Seriosität abgeklopft. (...)
 
(Ursula Maria Martin)
 

Main-Echo, Juni 2003

Mozart in Versen

Die Mozart-Enthusiastin Boese, Meisterin des Enjambements oft quer durch mehrer Wörter, der klingenden Sprache und des schwebenden Verses, hat einiges Witzige zusammengetragen über Mozarts Aussehen, sein Verhältnis zu Frauen, seine Neckereien mit Musikerkollegen, seinen Vogel, seine Tanzwut, seine Reisen und seine Spottlust, die auch den rätselhaften Titel der Gedichtsammlung „Gaulimauli“ - ein Zitat aus dem Kanon KV 232 – hervorbrachte. Das mit zarten Scherenschnitten von Sara Buschkühl hübsch ausgestattete Büchlein (97 Seiten), erschienen im Buchverlag Peter Hellmund, ist für 11 Euro zu haben.

(Renate Freyeisen)
 

Volksblatt Würzburg, 3.6.2003

Vergnügliche Reimreise mit und zu Mozart

Ein besonderes musikalisches und literarisches Vergnügen bot die Sonntags-Matinée im Mainfranken Theater Würzburg. Cornelia Boese stellte ihren neuen Gedichtband "Gaulimauli - eine vergnügliche Reimreise mit und zu Mozart" vor. Das "Ensemble Spieltrieb", das sich aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters zusammensetzt, umrahmte musikalisch die Gedichte der Würzburger Autorin. (...)
Charmant von der Autorin vorgetragen verwandelt sich Musikhistorie in ein amüsantes Vergnügen, dem sich die Besucher der Matinée genüsslich hingaben. (...)
Ihr musikalisches Talent beweist die gebürtige Würzburgerin durch ein traurig anmutendes Musikstück aus ihrer Feder, das sie in Anlehnung an Goethes Fortsetzung der Zauberflöte geschrieben hat. Dabei spielt Boese die Faunenflöte des Papageno neben Christoph Rox (Flöte), Holger Burke (Oboe), Uwe Ellies (Klarinette), Isabel Schmitt (Horn) und Andrea Wurmbäck (Fagott).

(Dr. Susann Gundermann)

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