Main-Post, 2.6.2008

Verführung in Pink

 Ja, was machen denn die da oben? Sitzen die Musiker des Philharmonischen Orchesters doch glatt auf der Bühne statt im Orchestergraben, wo sie hingehören.  Auch die Souffleuse (Cornelia Boese) darf mitspielen. (...)

(Ralph Heringlehner)


Main-Echo Aschaffenburg, 20.8.2005

Souffleuse mit Hang zum Schreiben

Sie war eine Institution am Mainfranken Theater: Cornelia Boese, die reimende Souffleuse. Nun verläßt sie ihre Wirkungsstätte, den dunklen Kasten unter der Bühne, die Unterwelt des Würzburger Theaters, wo sie seit 1990, zuerst aushilfsweise, später offiziell, als „gute Fee im Kasten“ anfangs für das Schauspiel, dann für die Oper und alles, was mit Gesang zu tun hatte, tätig war. Cornelia Boese hat den Entschluß gefaßt, „nach oben zu steigen“ und sich in das Abenteuer einer frei schaffenden Dichterin zu stürzen. (...) Man darf gespannt sein.

(Renate Freyeisen)


Main-Post Würzburg, 5. 8. 2005

Was Souffleuse Boese aus der Unterwelt treibt

Die junge Würzburger Künstlerin hat nach ihrem Abschied vom Mainfranken Theater zahlreiche Pläne
(...)
Nach 15 Jahren hat sich Cornelia Boese – ein Bild mit Symbolcharakter – aus dem engen Kasten unter der Bühne des Mainfranken Theaters  gewunden und viele Zwänge abgeworfen. In Würzburg will sie aber bleiben. Das ist kein Zwang. Sie lebt gerne hier und sieht hier auch Stoff genug für weitere Bücher. Und dem Mainfranken Theater, dem sie dankbar ist für die inspirierende und aufregende Zeit unter „der Brettern, die die Welt bedeuten“, bleibt sie auch weiterhin verbunden.

(Ralph Heringlehner)


Mainpost, 12.7.2004

Gesicht des Tages

Souffleuse Cornelia Boese hat ihren Aufruf zum Retten des Mainfranken Theaters extra für die Mainpost gedichtet:

„Wenn wir kein Theater mehr hätten,
dann müsst man nach Meiningen jetten,
um's nicht zu vermissen.
Finanzhindernissen
zum Trotz müssen wir es drum retten!“
 

Boulevard Würzburg, 11.06.2004

Wolferls Hund verwirrt Maget

Was wissen die Promis über Mozart?

Boulevard Würzburg hat prominente Gäste des Mozartfests beim Auftakt in der Residenz zu einem Wissenstest über den Komponisten aufgefordert. Hut ab! Alle wussten, wann das virtuose Kerlchen geboren ist.
Cornelia Boese, Souffleuse vom Mainfranken Theater und Buchautorin, blieb mit ihrem Wissen unerreicht. 13 von 15 Punkten. Spitzenklasse! Sie wusste lediglich nicht, was der Mozart-Effekt ist und dass Mozart in Italien mit zwei verschiedenen Namen auftrat.

(Britta Buss / Ivo Knahn)
 

FAZ, "Schüler schreiben", 18.3.2003

Den Sängern immer einen Tick voraus

Ein Holzstuhl mit Kissen, ein kleiner Monitor, eine Lampe und ein Notenständer, die Beine im Freien baumelnd – so sieht er aus, der Arbeitsplatz von Cornelia Boese, der Souffleuse am Mainfranken Theater Würzburg. „Ein bißchen eng ist es schon“, sagt die schmale Dreiunddreißigjährige mit den dunklen Haaren und der ausdrucksstarken Mimik. (...)

(Annabella Fick)
 

Die Kitzinger, 17.6.02

Hilfreiche Stimme aus der Unterwelt

Sie sprüht vor Lebensfreude und liebt die knalligen Farben: das Treppengeländer ihres Hauses – das sie selbst auf den Namen Villa Kunterbunt getauft hat – hat sie eigenhändig mit sieben verschiedenen Tönen gestrichen, die Wände zieren Bilder von Friedensreich Hundertwasser und Rosina Wachtmeister. „In meiner Freizeit fahr' ich am liebsten mit meinem roten Kanu auf dem Main“ strahlt Cornelia Boese. (...)

(Markus Bußler)
 

Main-Post, 22.4.02

Erlöse von der Souffleuse Boese

(...) Pro verkauftem Buch spendet Boese jetzt einen Euro an den Förderverein.
Forster nahm vergnügt zehn Hundert-Euro-Scheine entgegen und freute sich über die Unterstützung. Boeses Chef Klaus Heuberger, der kaufmännische Leiter des Theaters, platzt bald vor Stolz und Lob auf seine Mitarbeiterin. (...)

(Wolf)
 

Rheinischer Merkur, 22.04.2001

Der kleinste Arbeitsplatz der Welt

Zu Besuch bei Cornelia Boese, Souffleuse

Eine wie sie braucht Nerven wie Drahtseile. Die gute Fee, die den Sängerinnen und Sängern weiterhilft, wenn sie den Einsatz nicht mehr wissen, wird übersehen. Unablässig. Abend für Abend. Von Theaterbesuchern, die ihre Arbeit in der Unterwelt gar nicht zu würdigen wissen. Stört sie das? Cornelia Boese lächelt. (...)

(Gideon Zoryiku)
 

Volksblatt, 20.11.1995

Unsichtbare hört man nicht schreien

Klein macht sich jemand wie sie am Theater; mit dem Ehrgeiz, groß herauszukommen, entspräche sie dem von ihr da zu Leistendem nicht. Sie tritt nicht hervor, tritt nicht auf. Unerläßlich aber ist, daß sie von Anfang an bis zum Ende einer Vorstellung anwesend ist. (...)

(Otto Schmitt-Rosenberger)
 

Main- Post, September 1995

Neue Gesichter am Stadttheater

...Als Souffleuse für das Musiktheater wurde jetzt Cornelia Boese engagiert, eine gebürtige Würzburgerin, die sich mit diesem Beruf auch wissenschaftlich beschäftigt hat, schloß sie doch ihr Studium an der Würzburger Musikhochschule mit einer Examensarbeit über die „Die Souffleuse im Musiktheater. Eine phänomenologische Untersuchung eines wenig beachteten Musikberufes“ ab. (...)

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